
von den Palästen der Serra da Sintra zum westlichsten Punkt Europas
8 Tage zwischen Flussdörfern, Templerburgen und Atlantikküste
Der Rio Zêzere windet sich von der Serra da Estrela bis zur Mündung in den Tejo durch Gebirge, Hügel und Wälder. Er prägt Centro de Portugal und eröffnet Ihnen abwechslungsreiche Wanderlandschaften. Zwischen den historischen Schieferdörfern Janeiro de Baixo und Pedrógão Grande schlängelt er sich durch die Natur. Weiter südwestlich gräbt er tiefe Täler ins Land und bildet idyllische Stauseen mit kleinen Flussstränden, wie am Lago Azul. Pinien, Eichen und Olivenbäume säumen die Hänge, während Rosmarin und Thymian ihre würzigen Düfte verströmen. Nahe der spanischen Grenze öffnet sich die Beira Baixa mit Blick auf den markanten Granitberg von Monsanto am Horizont.
Burgen und Wehrdörfer erinnern an den Templerorden, der diese Region einst prägte. Zu Fuß entdecken Sie Portugals mittelalterliche Geschichte und beeindruckende Zeugnisse vergangener Zeiten. In Idanha-a-Velha, einer römischen Gründung aus dem 1. Jh. v. Chr., und Monsanto erkunden Sie zwei der zwölf „Aldeias Históricas“, der historischen Dörfer Portugals, mit weiten Ausblicken über die Landschaft. In Tomar besuchen Sie das UNESCO-Welterbe „Convento de Cristo“, einstiger Hauptsitz der portugiesischen Templer mit seiner außergewöhnlichen Rundkirche. Auf dem Weg zur Küste erwartet Sie zudem der Nationalpalast von Buçaco mit seiner prachtvollen Parkanlage.
In Sertã wohnen Sie in einem Kloster aus dem 17. Jahrhundert, heute ein komfortables Hotel mit historischem Charme. Jeder Morgen beginnt mit einem reichhaltigen Frühstück, und nach den Wanderungen warten typische Restaurants, darunter zwei kulinarische Besonderheiten der Region. Die letzten beiden Nächte verbringen Sie in einem kleinen Hotel direkt am Meer in Praia de Mira. Im beschaulichen, kaum bekannten Fischerort bleibt Zeit für portugiesische Lebensart und lange Spaziergänge am weiten, feinsandigen Strand. Die Atlantikbrandung rollt ans Ufer und hinter den Dünen liegt die ruhige Lagune Barrinha.
Willkommen in Portugal! Nach der Landung in Porto bringt Sie der Transfer ins grüne Zentrum des Landes nach Sertã. Dort wartet Ihr kleines Hotel Convento da Sertã, ein ehemaliges Kloster mit viel Charme. Beim gemeinsamen Begrüßungsessen im Restaurante Ponte Velha probieren Sie die ersten landestypischen Gerichte à la carte.
Foto: Ray Hartung
Nach einem Rundgang durch Sertã fahren Sie ins benachbarte Pedrógão Pequeno, wo die erste Wanderung beginnt. Auf schmalen Pfaden steigen Sie hinab ins Tal des Rio Zêzere. Bewaldete Hänge, schroffe Schieferfelsen und immer wieder schöne Ausblicke auf den Fluss begleiten unseren Weg bis zur historischen „Ponte Romana do Cabril“. An den Ufern bleibt Zeit für eine erfrischende Badepause, bevor der Weg dem Fluss entlang und schließlich wieder hinauf nach Pedrógão Pequeno führt.
Foto: Ray Hartung
Heute geht es nach Osten – der etwas längere Transfer lohnt sich. In Idanha-a-Velha, einer alten Römersiedlung in einer Flussschleife des Ponsul, beginnt die Wanderung nach Monsanto. Weit schweift der Blick über die offene Landschaft, bis am Horizont der Granitberg von Monsanto auftaucht. Das malerische Dorf thront auf 750 Metern zwischen riesigen Felsblöcken, über ihm wacht eine alte Burganlage. Beide Orte zählen zu den zwölf historischen Dörfern Portugals („Aldeias Históricas“)
Foto: Ray Hartung
Heute zieht es uns zurück ans Wasser. Zunächst folgt der Weg dem Ufer des Rio Zêzere, bevor er durch grüne Wälder hinauf in die Hügel führt. Immer wieder eröffnen sich herrliche Ausblicke auf die tief eingeschnittenen Wasserarme, die sich wie Fjorde zwischen bewaldeten Hängen hindurchschlängeln. Zum Abschluss erreichen Sie Dornes, malerisch auf einer Halbinsel gelegen und gekrönt vom markanten Templerturm.
Foto: Ray Hartung
Weite Ausblicke auf das tiefblaue Wasser des Lago Azul und die bewaldeten Ufer des Rio Zêzere begleiten diese Wanderung. Immer wieder eröffnen sich neue Perspektiven auf die verzweigte Flusslandschaft mit ihren stillen Buchten und grünen Hügeln. Anschließend bringt Sie ein Transfer nach Tomar, die geschichtsträchtige Stadt des Templerordens. Hier erwartet Sie mit dem „Convento de Cristo“ ein beeindruckendes UNESCO-Weltkulturerbe voller kunsthistorischer Schätze.
Foto: Ray Hartung
Heute verlassen Sie das hügelige Binnenland und fahren Richtung Atlantik. Unterwegs erkunden Sie den herrlichen Waldpark von Buçaco mit seinen jahrhundertealten Bäumen, verwunschenen Wegen und dem prachtvollen Palácio do Buçaco. Anschließend geht es weiter nach Praia de Mira. Hier beziehen Sie ihre charmante Unterkunft nahe dem Meer und lassen den Tag bei einem Spaziergang am weitläufigen Atlantikstrand ausklingen.
Foto: Ray Hartung
Am Atlantik klingt die Reise entspannt aus. Am Vormittag erkunden Sie Praia de Mira bei einem gemütlichen Spaziergang rund um den Lagunensee Barrinha. Der Nachmittag gehört ganz Ihnen: Zeit für einen ausgedehnten Strandspaziergang, ein Bad im Atlantik oder einfach zum Entspannen mit Blick auf die Weite des Meeres. Zum gemeinsamen Abschluss genießen Sie frische Spezialitäten aus dem Meer in einer traditionellen Marisqueira.
Foto: Ray Hartung
Heute heißt es Abschied nehmen von Portugal und seinen vielfältigen Landschaften. Ein Transfer bringt Sie zum Flughafen, von wo aus Sie die Heimreise antreten. Wer noch etwas länger bleiben möchte, kann das Reiseerlebnis mit einer weiteren Portugalreise im Norden, auf dem Fischerpfad oder an der Algarve verbinden – oder den Aufenthalt ganz individuell verlängern.
Letzte Aktualisierung: 06.11.2026
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Sollten Sie Ihre Anreise nach Porto selbstständig organisieren, so beachten Sie bitte die Zeiten des Sammeltransfers. Bitte buchen Sie Ihren Flug am Anreisetag nach Porto mit einer Ankunft bis 16:00 Uhr.
Sollten Sie Ihre Abreise von Porto selbstständig organisieren, so beachten Sie bitte die Zeiten des Sammeltransfers. Bitte buchen Sie Ihren Rückflug am Abreisetag von Porto ab 12:00 Uhr Mittag.

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